Werk-statt-Schule

Die Weigerung, zur Schule zu gehen - phasenweise oder dauerhaft – ist längst nicht mehr eine Ausnahmeerscheinung. Immer mehr junge Menschen verweigern den regelmäßigen Schulbesuch. Das Projekt Werk-statt-Schule richtet sich an Jugendliche aller Schularten der allgemeinbildenden Schulen nach dem neunten Pflichtschuljahr, die sich von der Schule abgewandt haben. Es handelt sich um Schülerinnen und Schüler, für die der Erwerb des Schulabschlusses in der Schule unerreichbar geworden ist.

In ca. 20 Unterrichtseinheiten pro Woche wird abschlussbezogenes Wissen in den Kernfächern Mathematik, Deutsch und  Englisch sowie in Biologie, Geschichte/Politik vermittelt. Der Schwerpunkt der Werk-statt-Schule liegt in der Vermittlung und dem Training von Lernmethoden und -techniken.

Handwerkliches Arbeiten gehört ebenfalls zu den Grundleistungen des Projekts, wodurch Eigeninitiative und Motivation zum Lernen geweckt werden sollen. Betriebliche Praktika bieten zusätzlich die Möglichkeit, Vorstellungen zur anschließenden Berufswahl zu konkretisieren.

Zur Aufarbeitung der Verweigerungshaltung, Hilfen bei der Vermittlung in berufsbildende oder -vorbereitende Maßnahmen sowie die Herausbildung von Ich-, Sach- und Sozialkompetenzen bietet das Projekt darüber hinaus sozialintegrative Hilfen in Form von sozialpädagogischer Beratung und Betreuung. Bei regelmäßiger und aktiver Teilnahme am Projekt erfüllen die Jugendlichen ihre Schulpflicht und erwerben damit eine wesentliche Vorraussetzung für einen gelingenden Übergang in die berufliche Ausbildung.

Kontakt 

Kevin Söllner

Tel.: (0 28 41) 95 79 19

kevin-soellner @ sci-moers.de 




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Leistungsbeschreibung Werk-statt-Schule

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